thoso-fotografie: Blog http://thoso.zenfolio.com/blog en-us (C) thoso-fotografie soballa@gmx.de (thoso-fotografie) Mon, 28 Mar 2016 07:59:00 GMT Mon, 28 Mar 2016 07:59:00 GMT http://thoso.zenfolio.com/img/s/v-5/u160280542-o1034749337-50.jpg thoso-fotografie: Blog http://thoso.zenfolio.com/blog 80 120 Zu Fuß nach Trier - Wanderung http://thoso.zenfolio.com/blog/2016/1/wanderung-nach-trier De ich mich weiter nach St.Wendel zu laufen und dort mit der Bahn nach Norden zu fahren um dann wieder auf meinen Track zu kommeann kommt der große Tag. Am Mittwoch 2.12. stehe ich um 5:30Uhr auf und mache mich auf den Weg nach Speyer. Es ist zwar noch Nacht, aber ich kenne den Weg ja vom Radfahren und brauche deshalb kein Licht. Es ist kalt aber nicht frostig. So komme ich gut voran und erreiche gegen 7:15Uhr den Bahnhof in Speyer. Dort löse ich eine Fahrkarte nach Neustadt a.d.Weinstrasse. Der Zug fährt um 7:50Uhr. Der Zug erreicht um 8:30Uhr Neustadt. Dort kommt jetzt zu erstmal mein vorgelagerten Track zum Einsatz. Ich gehe an der Bundesstraße entlang bis zu einer Abzweigung, die nach kurzer Zeit in den pfälzischen Wald führt. Relativ schnell bin ich im Wald und alleine. Niemand ist dort im Dezember unterwegs. Man hat zwar ein komisches Gefühl, so alleine im Wald unterwegs zu sein, trotzdem ist es sehr schön und ich genieße die Stille um mich herum. Ich komme gut voran. Ich kann während des Gehen auf dem Smartphone checken, ob ich auf dem Track bin. Das klappt sehr gut und ich bin immer sicher auf dem richtigen Weg zu sein. Ich muß zwar mehrfach durch die Bäume laufen, ohne wirklich einen Weg zu sehen, aber ich komme immer wieder auf Wege zurück. So erreiche ich erst Etztal. Leider bin ich bisher weder an einer Bäckerei, noch an einem Kiosk vorbeigekommen. Macht nichts, ich habe ja meine Tropi frutti dabei. Weiter geht es durch den Wald. Ich bin mittlerweile bei etwa 30km. Da kommen aus dem Wald mehrere Wagen und halten neben mir an. Der Fahrer sagt mir, das eine Treibjagd geplant sei. Es würde in eine Stunde losgehen und ich solle schauen, das ich aus dem Gebiet komme. Also gehe ich zum Power walking über. So schnell es irgend geht versuche ich Waldleinigen zu erreichen. Eine Sache fällt mir dabei auf: wenn ich den Berg Hochhäuser dann komme ich natürlich ins Schwitzen, wenn ich oben angelangt bin, dann fange ich an zu frieren, wenn meine Funktionskleidung den Schweiss verdunsten lässt. Erst wenn ich wieder trocken bin, werde ich wieder warm. Das ist sehr unangenehm, denn es dauert ja einige Zeit, bis man wieder trocken ist. Es gelingt mir rechtzeitig das Gebiet zu verlassen und ich höre eigentlich nie Schüsse. In Waldleinigen angekommen ist es etwa 15Uhr und ich habe 45km zurückgelegt. Es sind aber noch mehr als 8km bis Kaiserslautern. Aber nach diesem Gewaltherrschaft kann ich nicht mehr. Ich beschließe, die letzte Etappe mit dem Bus zu fahren. Am Bahnhof in Kaiserslautern steige ich aus und kaufe in Bahnhofsshop was zu essen und 3l Getränke. Damit gehe ich zum Hotel und checken ein. Dann noch die Dusche und ich werfe mich ins Bett und stehe auch nicht mehr auf. Ich bin völlig erledigt. Die Nacht schlafe ich schlecht. Muskelschmerzen plagen mich. Am nächsten Morgen steht der Wecker wieder auf 5:30Uhr. Ich stehe auf und mache mich fertig. Ein Frühstück ist nicht geplant, ich gehe direkt zum Bahnhof. Dort hole ich mir eine Brezel und steige in die S-Bahn nach Glan Mönchweiler. Dort kommt wieder mein Smartphone zum Einsatz. Dem Track folgen und langsam die Sonne aufgehen sehen. Leider führt mich mein Track über ein frisch gepflügtes Feld, der Weg, der eigentlich da sein sollte ist wohl mit untergepflügt. Meine Schuhe sehen gleich aus, wie die Sau. Weiter geht es über Feldwege und Nebenstrassen. Ich komme durch mehrere kleine Orte. Leider komme ich auch heute einfach an keiner einzigen Bäckerei oder einem Supermarkt vorbei. So muß gegen Mittag meine 2te Tüte Tropi frutti dran glauben. Der Weg führt über eine Hochebene Richtung St.Wendel. Man hat eine tolle Aussicht und die Sonne scheint. Und da passiert es: ich werde unachtsam und stelle nach einer halben Stunde bergablaufen fest, dass ich hätte abbiegen müssen und zwar oben am Berg. Zurück ist es mindestens eine dreiviertel Stunde. So würde ich über eine Stunde verlieren. Also entschließn. So mache ich es dann auch und erreiche am späten Nachmittag Bosen am Bostalsee. Dort habe ich ein Zimmer in Viktor Seehotel reserviert. Auch heute sind es 45km geworden. Dank der vielen Sonne ein schöner Wandertag. Ich gönne mir im Restaurant ein gutes vegetarisches Essen. Leider sieht es am besten nächsten Morgen schlecht aus. Der Wecker klingelt um 6:30Uhr und um 7Uhr gibt es Frühstück. Draußen regnet es in Strömen. So bleibt mir nichts anderes mehr übrig als mich regenfertig zu machen und um 8Uhr los zu laufen. Meine Kleidung macht gut mit, der Rucksack ist geschützt und ich bleibe trocken. Trotzdem ist es sehr kalt und bei dem Wetter macht es nicht wirklich Spass. Nach 15km beschließe ich, ein Stück mit dem Bus zu fahren um wieder etwas zu trocknen. Ich fahre etwa 10km. Dann geht es zu Fuß weiter und das Wetter bessert sich insofern, dass es wenigstens nicht mehr regnet. Aber es ist weiterhin wolkenverhangen und neblig. Mein Track führt mich weiter Richtung Trier. Nach weiteren 10km fängt es wieder an zu regnen, also Suche ich mir wieder einen Bus und fahre bis zur Trierer Universität. Dann sind es nur noch 5km bis zu meiner Tochter. Und die Sonne kommt ebenfalls heraus. So laufe ich am letzten Tag immerhin 30km. Ich bin an den 3 Tagen 120km mit meinem Rucksack gelaufen und habe dabei etwa 7000kcal verbraucht. Die Füße haben gehalten, Dank Tape gab's keine Blasen und die Ausrüstung war gut. Leider hatte ich immer noch zuviele Sachen dabei. Aber der Rucksack war nie zu schwer. Tricky war die Jahreszeit, man hat im Dezember halt nur begrenzt Tageslicht, deshalb konnte ich eigentlich nie wirklich Pausen einlegen und auch die Temperaturen, wie oben schon erwähnt, die dazu führen dass man manchmal friert, obwohl man in der Bewegung ist. Stehenbleiben oder auf eine Bank setzen geht nicht, weil man sonst sofort auskühlt. Wenn man beim laufen nicht schwitzen will, darf man nicht zuviel anhaben, aber friert schnell, wenn man stehenbleibt, ansonsten würde man ständig schwitzen. Eine Abwägung, die jeder Wanderer für sich selber treffen muß. Ich persönlich bin lieber leichter unterwegs, ohne gleich zu schwitzen. Dadurch spare ich auch Wasser ein, das ich sonst wieder trinken und auch tragen müsste. Ich hatte kein Wasser auf der Wanderung dabei. getrunken habe ich nur abends im Hotel. War kein Problem im Dezember. Alles in allem eine schöne Erfahrung, die ich so noch nicht hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2016/1/wanderung-nach-trier Wed, 06 Jan 2016 15:34:20 GMT
Zu Fuß nach Trier - Planung http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/11/zu-fu-nach-trier---planung Da meine Tochter seit neuestem in Trier studiert, habe ich beschlossen hin zu laufen. Ich möchte die Strecke von 150km in 3 Tagen schaffen. Allerdings sind da doch einige Kleinigkeiten, die beachtet werden müssen.

Zunächst das Wetter. Da ich Anfang Dezember laufen will, kann mich eigentlich alles erwarten, vom spätherbstlichen Wetter, über Dauerregen, bis Schneefall. Dafür sollte ich gerüstet sein. Hier kommt das gute alte Zwiebelschalenprinzip zum Einsatz. Ich habe 4 Schichten, die ich je nach Umständen kombinieren kann: winddichtes Funktionsshirt, Daunenweste, Winddichte Laufjacke und Regenjacke. Wenns sehr schlimm wird, dann alles übereinander...Als Hose habe ich nur eine Winterlaufhose, evtl ziehe ich eine Kurze Laufhose drunter.

Dann das Tageslicht: wenn ich 50kg pro Tag zurücklegen will, dann heißt das von 7Uhr bis 17Uhr laufen. Und das heißt auch: eigentlich gibt es keine Pause, denn sonst gehe ich im Dunkeln. Trotzdem habe ich ein Stirnlicht dabei.

Dann stellt sich mir die banale Frage: wie finde ich meinen Weg? Ich will ja nicht auf (beschilderten) Landstraßen unterwegs sein. Früher hatte man ja Wanderkarten. Aber ich habe mich für eine modernere Variante entschieden. Ich habe mir für jeden Tag einen GPX-Track generiert, den ich auf das Smartphone geladen habe. Mit einer App (AlpinQuest) kann ich jetzt diesem Track folgen. So kann ich mir den besten Weg vorab suchen und ich hoffe es klappt mit der App. Ich werde keine Karte dabei haben.

Falls es nicht so klappen sollte, wie ich mir das vorgestellt habe (Wetter ist grausam, meine Beine machen nicht mit, oder etwas anderes passiert) dann habe ich auf der Tour auch die Möglichkeit teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Teilstrecken abzukürzen. Ich werde also hoffentlich nicht hilflos in der Pampa stehen und nicht weiterkommen.

Meine Hotelübernachtungen habe ich auch schon gebucht, denn zu dieser Jahreszeit haben nicht alle Hotels offen und ich möchte ungern völlig fertig vor einem geschlossenen oder ausgebuchten Hotel stehen.

Eine Trainingswanderung habe ich auch schon hinter mich gebracht: 35km in 5,5 Stunden gewalkt. Danach war ich zwar echt fertig, aber ich war auch zu schnell unterwegs. Trotzdem bleibt eine gewisse Unsicherheit, weil die Strecke für mich schon grenzwertig ist und ich ja auch noch den Rucksack dabei habe.

Wir werden sehen.....

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/11/zu-fu-nach-trier---planung Sun, 22 Nov 2015 09:07:26 GMT
Von 117kg auf 90kg... http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/11/von-117kg-auf-90kg Nachdem ich von April bis August 27kg abgenommen habe, werde ich von vielen gefragt, wie ich das denn geschafft hätte. Die Antwort ist ganz banal und doch komplex, wie so vieles im Leben. Ich will hier eine Kurzfassung geben.

Am Anfang stand der Entschluß dauerhaft abzunehmen. Und ich wollte keine Diät machen. Also stand eine Ernährungsumstellung an und ich hatte das Glück, das meine Frau ebenfalls die Ernährung umstellen wollte. Eine Umstellung bedeutet aber nicht: ich esse ab jetzt mehr Geflügel statt Schweinefleisch, sondern: ich esse nichts mehr von dem, was ich gegessen habe, als ich dick war.

Für mich war es das Umstellen auf vorwiegend vegane Ernährung. Ich habe jetzt seit April 2015 kein Fleisch oder Wurst mehr gegessen, Milchprodukte und Eier ebenfalls (fast) nicht mehr. Wir probieren seitdem sehr viele neue Rezepte aus, im Kühlschrank und in der Küche sind jetzt andere Zutaten und wir lernen das Kochen neu.

Der zweite Effekt ist: das Gewicht ging runter. Natürlich habe ich gleichzeitig ein ordentliches Sportprogramm absolviert, aber ich habe auch schon vorher viel Sport gemacht, ohne das ich abgenommen hätte. Aber die vegane Ernährung und der Sport gaben dann den Ausschlag. Und die Fettpolster schmolzen nur so dahin. Ich habe zwischen 3-4 Kleidergrößen verloren, Hosen von 56 auf 48, T-Shirts von XXL auf M....

Und das Ganze ohne mich mit einer Diät zu kasteien, sondern mit Genuß am Essen. Und das Beste dabei: ich kann einfach so weitermachen. Eine Diät hat irgendwann einmal ein Ende, aber eine Ernährungsumstellung nicht. Ich habe auch weniger Angst davor, wieder zuzunehmen. Natürlich muß ich mein Gewicht kontrollieren, aber es hat bisher keinen Jojo-Effekt gegeben.

 

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/11/von-117kg-auf-90kg Sun, 22 Nov 2015 08:38:21 GMT
Reise mit den Hurtigruten http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/reise-mit-den-hurtigruten Ich hatte jetzt ein weiteres highlight und Punkt auf meiner Löffelliste: die Fahrt mit den Hurtigruten an Norwegens Küste entlang. Ursprünglich ohne Gäste an Bord, verkehren die Schiffe heute als kombinierte Fracht-, Post- und Passagierschiffe-Ausflugsschiffe zwischen Bergen im Süden und Kirgenes im hohen Norden Norwegens. Eine Fahrt auf der gesamten Strecke dauert in der Regel etwa zwölf Tage, je nachdem, wie das Wetter ist und ob besonders viele Besucher an Bord sind. Die Linie überquert dabei den Polarkreis nord- sowie südwärts. Die Schiffe fahren immer in der Nähe der Küstenlinie, so dass man auf allen Fahrten die grandiose Gebirgs- und Fjordlandschaft der norwegischen Westküste vor Augen hat.

Weil wir aber nicht soviel Zeit hatten und noch was anderes sehen wollten, sind wir nach Tromso geflogen und haben uns dort eingeschifft und haben die Reise nach Süden gemacht, bis Bergen. Es war ein absolut tolles Erlebnis. Alleine schon die Ankunft in Tromso, das nördlich des Polarkreises liegt. Dort ging die Sonne nicht unter. Unser Schiff, die MS Nordlys, erreichte Tromso gegen 23:30Uhr, es war taghell.

Dann ging die Fahrt entlang der Küste nach Süden, mit eine Abstecher auf die Lofoten. Es sind grandiose Landschaften, die man sieht. Es war unser Glück, das das Wetter sehr gut war, es hatte zwar nur 15 Grad, aber es war weitgehend windstill und sonnig. Man konnt sich sehr oft auf den Sonnendecks aufhalten und die Landschaft geniessen.

Wann immer sich die Möglichkeit bot, sind wir runter vom Schiff und haben uns die Orte angesehen, unter anderem Svolvaer, Trondheim, Molde. Allerdings hat man nicht immer lange Zeit für die Landgänge, denn das Schiff ist ja ein Linienschiff und deshalb ständig unterwegs. Wir haben in diesen 3 Tagen Seereise über 1000km zurückgelegt.

Die Landschaften, die dabei an einem vorüberziehen sind sehr beeindruckend. Schließlich erreichten wir Bergen und verliessen das Schiff. Am nächsten Tag machten wir die Zugreise nach Oslo. In ganz Europa gibt es keine höher gelegene städteverbindende Bahnstrecke als die Bergenbahn zwischen Bergen und Oslo. Am eindrucksvollsten ist der Abschnitt, der über die Hardangervidda, Europas höchst gelegene Hochebene, führt. Der Bahnhof Finse ist mit 1.222 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt der gesamten Strecke. Die Fahrt zwischen Oslo und Bergen dauert ungefähr sieben Stunden.

So erreichten wir Oslo und hatten hier noch 2 Tage um uns Hafen, Museen und Sehenswürdigkeiten, wie die Oper, auzuschauen, bevor es auf den Rückflug nach Frankfurt ging.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/reise-mit-den-hurtigruten Mon, 27 Jul 2015 11:52:41 GMT
Alpendurchquerung letzter Tag: Aufstieg Similaun, Abstieg Schnalstal, Fahrt nach Meran http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-letzter-tag-aufstieg-similaun-abstieg-schnalstal-fahrt-nach-meran Am Morgen geht es um 7 Uhr los zum Similaun-Gletscher. Wir wandern durch eine karge Landschaft immer weiter hoch, dann kommen wieder erste Schneefelder, die uns jetzt begleiten bis auf 3000m Höhe. Oben am Grat liegt die Similaun Hütte gegenüber vom gleichnamigen Gletscher. Wir sehen schon einige Wanderer, die auf dem Gletscher unterwegs sind. Aber wir machen nach 2,5 Stunden erstmal Rast und trinken was. Dann machen wir uns auf den Weg zu unserem letzten Abstieg ins Schnalstal. Der Weg führt uns zunächst wieder durch steile Felsen nach unten, bis auf 2500m, danach wird er flacher. Wir rasten noch ein letztes Mal auf einer Felsengruppe und Erinnerungsfotos von den Gruppen werden geschossen. Dann geht es weiter zum grün schimmernden Stausee, den wir nach weiteren 2 Stunden erreichen. Dort gibt es eine Jausenstation, die auch das Ende des Wegs markiert. Wir fallen uns in die Arme. Alles haben es gut geschafft und Stolz auf das erreichte breitet sich aus. Irgendwie kann man es gar nicht fassen, 100km und 6000 Höhenmeter liegen hinter uns, wir sind von Deutschland nach Italien gewandert.
Nach der Mittagspause geht es zu einem Parkplatz wo uns ein Bus zu unserer letzten Station, einem Hotel in Meran bringt, wo wir unseren Abschluss feiern. Am nächstem Morgen bringt uns der Bus dann zurück nach Oberstdorf. 6 Tage Wandern und 6 Stunden Busfahrt zurück.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-letzter-tag-aufstieg-similaun-abstieg-schnalstal-fahrt-nach-meran Tue, 07 Jul 2015 06:40:49 GMT
Alpendurchquerung 5.Tag: Aufstieg Pitztaler Joch, Panoramaweg Vent, Aufstieg Martin-Busch-Hütte http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/aufstieg-pitztaler-joch-panoramaweg-vent-aufstieg-martin-busch-h-tte Frühstück um 6 Uhr, wir gewöhnen uns langsam daran. Danach geht es über Schneefelder steil nach oben zum Pitztaler Joch. Nach 1,5 Stunden sind wir oben und „gleiten“ über die Piste nach unten zum Skistadion. Teilweise wird auf den Rucksäcken gerodelt. Im Stadion gibt es einen Kaffee, dann geht es mit einem Kleinbus weiter 10 min zu Tiefenbach-Gletscher. Von dort aus führt uns ein weiterer Panoramaweg über 10km immer auf ca 2500m Höhe nach Vens. Wir kommen über hochalpine Grasflächen an Kuh und Schafherden vorbei und machen zwischendurch Rast an einem kleinen See. Unsere Bergführerin treibt uns dann aber zur Eile, weil sich langsam Wolken zusammenziehen. Und wir erleben, wie schnell das Wetter in den Bergen umschlagen kann. Eben noch strahlender Sonnenschei´n, komme immer mehr Wolken und erste Windboen. Wir beeilen uns, aber das Wetter ist schneller. Die Windboen werden kräftiger und wir müssen Rücksackschutz und Regenkleidung anlegen. Gut, wenn man alles griffbreit hat. Kaum umgezogen, fallen auch schon die ersten Tropfen. Aber wir haben auch Vens in Sicht und kommen auf eine Fahrstraße. Jetzt geht es fast im Laufschritt weiter und wir erreichen Vens kurz vor dem ersten Guss. Schnell in den Gasthof und dort gibt es erstmal was Warmes und wir warten das Gewitter ab. Nach 2 Stunden verziehen sich die Regenwolken und die Sonne kommt wieder. Wir beginnen unseren Aufstieg zur Hans-Busch-Hütte, die Kurz unterm Similaun-Gletscher liegt. Die Weg führt uns nochmal 8km und 500 Höhenmeter hinauf. Aber auch diese 23km Etappe meistern alle gut und so haben wir unseren letzten Hüttenabend.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/aufstieg-pitztaler-joch-panoramaweg-vent-aufstieg-martin-busch-h-tte Tue, 07 Jul 2015 06:37:02 GMT
Alpendurchquerung vierter Tag: Panoramaweg und Aufstieg Braunschweiger Hütte http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-vierter-tag-panoramaweg-und-aufstieg-braunschweiger-h-tte Es geht heute mal nicht so früh los, weil die Seilbahn, die wir heute nehmen, erst um 8Uhr öffnet. Mit der Venetseilbahn geht’s in 8 Minuten von 780 m auf 2.208 m Höhe zum Krahberg im Venetmassiv. Von dort aus laufen wir den Panoramaweg etwa 2 Stunden bis zur Galflun-Alm, wo wir eine längere Trinkpause machen und uns einen Kuchen gönnen. Die Alm liegt an einem Hochmoor und danach geht es weiter auf Waldwegen nach Wenns. In Wenns nimmt uns ein Bus mit nach Mittelberg im Pitztal. Wir müssen jetzt noch eine halbe Stunde den Berg hoch und können unsere Rucksäcke an der Materialseilbahn der Braunschweiger Hütte abgeben. Dann machen wir Mittag in der Gletscherstube nebenan. Es ist wieder sehr warm und alle suchen Schatten. Wir trinken und füllen unsere Flaschen auf, denn es steht ein weiterer 1000m Anstieg an. Die Braunschweiger Hütte liegt auf über 2700m. Und wir haben schon 11km mit unseren Rucksäcken in den Knochen. Nach einer Stunde Pause machen wir uns auf den Weg und steigen an einem Gebirgsbach entlang auf. Nachdem wir bisher in den Kalkalpen gewandert sind, kommen wir jetzt in die Granitalpen. Der Untergrund ändert sich deutlich, wir steigen jetzt weniger über Geröll, als über Felsen und Platten hinauf. Der Weg ist steil und immer wieder sind Halteseile gespannt. Teilweise führt der Weg an Wasserfällen entlang, so dass man ein wenig Abkühlung bekommt. Der Aufstieg dauert 2,5 Stunden, dann erreichen wir unser Ziel,  die Braunschweiger Hütte. Hier hat man einen Blick auf mehrere Gletscher und es ist deutlich kälter, als gestern. In der Hütte erwartet uns wieder ein Matratzenlager, aber hier hat man immerhin eine eigene Matratze und muss nicht teilen…ein Highlight ist das Abendessen, es gibt Schüsseln mit Pellkartoffeln, verschiedene Quark und Käse und gebratenen Speck, und davon soviel man möchte. Alle schaufeln rein, was das Zeug hält nach diesem anstrengenden Tag.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-vierter-tag-panoramaweg-und-aufstieg-braunschweiger-h-tte Tue, 07 Jul 2015 06:33:31 GMT
Alpendurchquerung dritter Tag: Aufstieg Seescharte und Abstieg nach Zams http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-dritter-tag-aufstieg-seescharte-und-abstieg-nach-zams In der Memminger Hütte gibt es Lager mit Matratzen. Es liegen jeweils 3 Leute auf 2 Matrazen, es ist also relativ eng. Man hat seinen Hüttenschlafsack und seine Ohrstöpsel ;-) trotzdem ist die Nacht kurz, auch weil schon wieder um 6 Uhr Frühstück ist. Von der Hütte aus geht es einen hochalpinen Weg durch Schneefelder hinauf zur Seescharte. Auf dieser Seite liegen die Berge noch im Schatten, es ist also relativ kühl. Der Weg ist sehr steil und teilweise wegen der Geröllfelder und dem Schnee schwer zu gehen, vor allem, wenn einem der Rucksack am Rücken hängt. Ich bin begeistert, wie gut sich meine Tochter anstellt, sie hat einen sicheren Tritt und rutscht nicht aus. Wir sehen sogar eine Herde Steinböcke auf der anderen Seite des Hochtals. Nach 1:30 Stunden haben wir die Seescharte erreicht und man steigt durch eine Felsspalte auf die andere Seite…in die Sonne! Es ist unglaublich: Ein sonnendurchflutetes Tal liegt vor uns und es ist warm. Jetzt geht es auf felsigem Untergrund hinunter. Es ist weiterhin schwer zu gehen, denn der Weg geht in Serpentinen sehr steil talwärts. So steil, dass meine Zehen ständig vorne im Schuh anstoßen…erst nach weiteren 2 Stunden wird es flacher und die Füße können sich erholen. Da wir aber immer noch über der Baumgrenze sind, knallt die Sonne jetzt ganz schön. Wir machen an einem Bach Rast, an der oberen Lochalm. Wir laufen jetzt ins Zammer Loch. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichen wir (jetzt im Wald) die untere Lochalm, die bewirtschaftet ist. Dort gibt es eine zünftige Brotzeit. Gestärkt geht es mit den Rucksäcken weiter Richtung Zams. Und jetzt wird es auch immer schwerer. Es wird wärmer, der Weg nimmt kein Ende und es folgt Kurve um Kurve. Bald schon sieht man den Ort Zams, aber von sehr weit oben, es müssen noch über 600 Höhemeter in Serpentinen abgestiegen werden, ehe wir unser Tagesziel, unseren Gasthof erreichen. Am Ende haben wir fast 19km mit unseren Rucksäcken zurückgelegt.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-dritter-tag-aufstieg-seescharte-und-abstieg-nach-zams Tue, 07 Jul 2015 06:25:46 GMT
Alpendurchquerung 2ter Tag: Abstieg nach Holzgau und Aufstieg zur Memminger Hütte http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-2ter-tag Wecken um 5:30 Uhr, dann Frühstück und Abmarsch zum 7 Uhr. Es war schon recht warm, so dass ich auf eine Jacke verzichten konnte.  Wir stiegen mit unseren Rucksäcken zum Mädelejoch (1.974m) auf. Dort ist auch die Grenze zu Österreich. Dann gings über die Roßgumpenalm (1.329m) am Roßgumpen- und Simms-Wasserfall vorbei ins Obere Lechtal bis Holzgau (1.113m) Der Abstieg waren etwa 10km Gehstrecke. Das Wetter war fantastisch. In Holzgau machten wir Mittag, dann ging es weiter nach Madau und von dort den Aufstieg zur Memminger Hütte, die auf etwas 2300m liegt. 

Der Aufstieg zur Memminger Hütte war sehr anstrengend, aber schön. In dem Hochtal hat sich die wahre Geschichte der Geier-Wally zugetragen. Wir machten Rast an einem Wasserfall. Dort konnten wir unsere Trinkvorräte auffrischen, denn auch hier oben war es ziemlich warm und Schatten ist oberhalb der Baumgrenzer ja Fehlanzeige. Nach 3 Stunden erreichten wir die Memminger-Hütte. Bei strahlendem Sonnenschein. Dann duschen und raus auf die Terrasse.  Die Memminger Hütte liegt in einem Hochtal, direkt daneben ist ein See und es führen mehrere hochalpine Routen zu ihr. Deshalb ist sie auch sehr frequentiert. An dem Abend war kein freier Schlafplatz mehr zu bekommen, wenn man nicht vorreserviert hatte. Zu essen gab's Gulasch oder Spaghetti mit Tomatensauce. Auf den Hütten wird deftig gekocht, aber es gibt auch immer ein vegetarisches Gericht. Auffällig für mich waren die vielen jungen Wanderer. Ich hatte eigentlich mit vielen Mittfünfzigern gerechnet, aber zu meiner Freude konnte ich feststellen, dass der Altersdurchschnitt deutlich niedriger lag. Sehr viele Gruppen und Paare waren deutlich unter dreißig.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-2ter-tag Mon, 06 Jul 2015 12:55:24 GMT
Alpendurchquerung erster Tag: Aufstieg zur Kemptner Hütte http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-erster-tag Wir starten um 12 am Bahnhof in Oberstdorf. Insgesamt 27 Wanderer in 3 Gruppen zu je 9 Personen und einen Bergführer. Wir werden zunächst nach Spielmannsau gefahren und starten von dort unsere Tour. Zunächst geht es eine halbe Stunde bergauf und wir erreichen die Versorgungsseilbahn der Kemptner Hütte. Dort können wir die Rucksäcke abgeben und marschieren mit leichtem Gepäck weiter. Es geht einen schmalen Weg im Wald nach oben, immer wieder unterbrochen von Bachläufen und schlammigen Stellen. Es ist sehr warm und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Ich komme ganz schön ins schwitzen. Aber das Tempo  ist angenehm und so geht es bis zur ersten  Rast, einer kleinen Wallfahrtskapelle in ca 1400m Höhe. Danach steigen wir einen Tobel entlang  weiter hinauf zu Kemptner Hütte. Die  liegt auf 1800m. Der Weg am Tobel ist sehr  schmal und wir müssen uns öfter des Halteseils bedienen. Teilweise kommt seitlich das Wasser runter, teilweise müssen wir auch Bäche queren. Schließlich erreichen wir die Hütte. Nach knapp 10km Gehstrecke und  800  Höhenmetern haben wir die  erste Tagesstrecke geschafft.

 

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/7/alpendurchquerung-erster-tag Mon, 06 Jul 2015 12:34:30 GMT
Fahrt nach Augsburg http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/5/fahrt-nach-augsburg Erster Tag, von Hockenheim nach Schwäbisch Gmünd

Ich startete um 6 Uhr. Es war sonnig,  aber nur 11 Grad warm.  Der erste Teil der Fahrt ging über Ubstadt-Weiher nach Kraichtal. Danach wurde es hügeliger. Aber ich kam gut voran. Gegen 9 Uhr steuerte ich einen Waldparkplatz an, weil es dort etwas Sonne hatte. Ich machte eine Trinkpause und fing aber an zu frieren. Deshalb ging es relativ schnell wieder aufs Rad. Aber ich hatte Glück, schon im nächsten kleinen Ort fand ich eine offene Bäckerei (und das am Feiertag). Also gleich zwei frische warme Brezeln geordert und eine Flasche Wasser und dann saß ich in der Sonne und ließ es mir schmecken. Manchmal passieren Dinge genau dann, wenn man sie braucht. Danach ging es weiter Richtung Eppingen und von dort aus nach Brackenheim. In Brackenheim waren praktisch alle Kreuzungen wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass ich mich durchkämpfen musste, und wieder Zeit verlor. Dann ging es nach Bönnigheim und von dort aus nach Löchgau. Von Löchgau aus gab es einen wunderschönen Radweg nach Bietigheim. Dort war ich um elf Uhr und meldete mich bei meinen Eltern in Ludwigsburg für eine kurze Rast an. Von Ludwigsburg aus ging es dann um zwölf Uhr weiter nach Remseck. Dort erwartete mich wieder eine größere Steigung nach Waiblingen, danach ging es an der Rems entlang Richtung Schorndorf und dann nach Schwäbisch Gmünd. Gegen 16 Uhr war ich am Hotel in Schwäbisch Gmünd. Laut meinem GPS hatte ich 165km zurückgelegt, im Gegensatz zu Google, das für die Strecke 140km angegeben hatte. Aber wir kennen das mittlerweile ja schon. Google gibt die Strecken für Räder wohl gleich, wie für Autos, aber man fährt auf dem Rad doch mehr Kilometer. In Schwäbisch Gmünd habe ich mir dann abends ein Wiener Schnitzel und Salat gegönnt. Das Wetter meinte es gut mit mir an dem Tag, ich hatte fast immer Sonne.

Zweiter Tag, von Schwäbisch Gmünd nach Augsburg

Am zweiten Tag meinte es das Wetter nicht so gut mit mir. Am Morgen schon Regen und 12 Grad. Also erstmal ausgiebig gefrühstückt. Aber leider hörte es nicht auf zu regnen, so dass ich dann starten musste. Erst wollte ich Richtung Aalen, aber dann sah ich einen Weg Richtung Heidenheim. Allerdings ging der erstmal richtig hoch. Nach Barthlomä. Also Regen, Kälte und nur Bergauf. Der Rucksack wurde immer schwerer. Ich musste mehrfach Pause machen und ich kam einfach nicht voran. Um 9 Uhr hatte ich grade mal 37km zurückgelegt. Da kamen mir erste Zweifel, denn ich musste laut Google 120km schaffen. Ich kämpfte mich weiter voran und endlich ging es bergab nach Heidenheim. Von dort aus dann nach Giengen auf einem toll ausgebauten Radweg. Von Giengen dann nach Gundelfingen und Lauingen an der Brenz entlang. Am zweiten Tag rettete mir eine Grosspackung Tropi Frutti 400g das Leben. Immer wenn nix mehr ging, wurde angehalten und eine Ladung Gummiteile verspeist. Immer wenn die Muskeln völlig fertig waren, durch die Kalorien aus den Tropi frutti ging es weiter, ich bilde mir ein tatsächlich zu spüren, wie die Energie zuruckkam. In Lauingen ging es dann über die Donau Richtung Holzheim. Dann nahm ich (leider)  den Radweg nach Altenmünster, der zunächst wieder einen Berg hochging und dann in den Wald. Dort wurde aus dem geteerten Radweg ein schlammiger Waldweg. Ich kam fast nicht mehr voran. Fluchend und schimpfend kämpfte ich mich voran. Ich brauchte über eine halbe Stunde für 4 Kilometer! In Altenmünster angekommen, nahm ich mir vor, nie mehr einen Radweg zu benutzen. Mein Rad war völlig verschlammt und verdreckt. Aber ich musste weiter. Von Altenmünster über Werden nach Adelsried. Dort gab es dann einen genialen direkten Radweg nach Neusäß. (ja, meine Vorsätze haben nicht lange gehalten.) Übrigens war ich ab Altenmünster im Kreis Augsburg angekommen, was mir dann doch zusätzlichen Schwung verlieh. Ab Neusäß war es dann nur noch ein Katzensprung bis Augsburg, wo ich nach 125km und gegen 15:30 Uhr ankam. Also war ich an 2 Tagen knapp 300km gefahren.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/5/fahrt-nach-augsburg Mon, 18 May 2015 12:23:34 GMT
Radtour nach Augsburg http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/5/radtour-nach-augsburg Jetzt ist es soweit, eine neue Tour steht an. Ich werde meinen Sohn in Augsburg besuchen und plane eine 2 tägigie Ausfahrt dahin. Am 14.5. geht es los, trainiert wird schon fleissig und auch das neue Rad ist gut in Schuss. Ich habe 140 km pro Tag geplant, aber ich weiß noch nicht, wie es läuft, wenn ich nicht nur im Flachen fahre. Mal sehen. Ich hoffe nur, das Wetter spielt mit.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/5/radtour-nach-augsburg Wed, 06 May 2015 09:55:49 GMT
Analoges Portraitshooting mit der Hasselblad 503CW http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/4/analoges-portraitshooting-mit-der-hasselblad-503cw Ich mache gerade meine ersten Versuche mit analogem Mittelformat im Studio. Die Belichtungsmessung und Einstellungen mache ich allerdings digital mit der Panasonic GH3, ich übernehme die Daten dann auf die Hassi. In der Hassi habe ich einen Kodak Ektar. Für die Bilder muß ich dann jeweils die Blitzanlage umstecken, damit ich mit der Hassi per Kabel die Anlage auslösen kann. Das verlangsamt das Arbeiten doch erheblich, und auch fürs Model ist es eine Herausforderung, denn die Posen müssen viel länger gehalten werden, bis ich jeweils von Hand die Schärfe eingestellt und den Film vorwärts gekurbelt habe. Aber es macht (mir zumindest) unheimlich Spaß und die ersten Ergebnisse sind für mich sehr zufriedenstellend.

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/4/analoges-portraitshooting-mit-der-hasselblad-503cw Fri, 10 Apr 2015 08:20:19 GMT
Neues Ziel http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/1/neues-ziel ...nun steht es fest: Ende Juni werde ich mit meiner Tochter eine Alpendurchquerung machen. Von Oberstdorf nach Meran. Zu Fuß, über 7 Tage 124 km und 6000 Höhenmeter sind zu ünberwinden. Es ist eine geführte Tour, alleine würde ich mir das nicht zutrauen.

http://www.alpinschule.de/alpenueberquerung/oberstdorf-meran/index.php

Die erste Trainingseinheit war ein Walk auf den Kalmit, 600m Höhe, den wir in knapp einer Stunde gemeistert haben, ansonsten bleibt nur das Training hier:

http://connect.garmin.com/modern/activity/651848558

Aber ich bin ganz zuversichtlich, ich muß mich nur regelmässig aufraffen, die Strecke zu laufen....

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2015/1/neues-ziel Thu, 01 Jan 2015 09:45:26 GMT
Resumee http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/resumee Die Aktion ist Teil meiner Löffellliste (der Dinge, die ich machen will, bevor ich den Löffel abgebe). Hat es sich gelohnt? Ganz klar: ja! Auch wenn einige Dinge anders liefen als geplant, habe ich doch viel gelernt (auch für weitere Aktionen)

Was waren Fehler: ich habe unterschätzt, das man doch deutlich mehr Strecke in der Realität zurücklegt, als virtuell geplant sind. Ich habe mein Pensum zu hoch angesetzt. Zu wenig Zeit und Kraftreserven eingeplant. Ich habe am Anfang zuwenig getrunken und konnte den Flüssigkeitsverlust erst nach 2 Tagen wirklich ausgleichen.

Was war gut: meine Durchschnittsgeschwindigkeit hatte ich realistisch eingeschätzt, der Rucksack war perfekt. Ich habe meine Kräfte realistisch eingeschätzt, zum einen, um tatsächlich anzukommen, zum anderen um auf den Zug umzusteigen, bevor ich in einer Notambulanz liege.

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/resumee Fri, 13 Jun 2014 10:46:09 GMT
Rückfahrt http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/r-ckfahrt Die Rückfahrt mit dem Fahrrad in der Bahn gestaltete sich abenteuerlicher als erwartet. Ich verließ meine Freunde morgens um 8 Uhr, und radelte nach Zürich Innenstadt zum Hauptbahnhof. Ich stellte mich an der Schlange vor den Schaltern an. Der sehr freundliche Bahnbeamte versuchte herauszufinden, wie ich denn mit dem Rad nach Karlsruhe kommen kann. Er fand aber nur eine Verbindung bis Basel, wo ich sicher mein Rad mitnehmen konnte.

Der Zug fuhr um 9 Uhr ab und kurz nach 10 Uhr war ich in Basel. Dort wieder eine Nummer gezogen und gewartet, dann wieder ein hilfbereiter Beamter, der eine Verbindung suchte. ICEs nehmen keine Fahrräder mit und die beiden ECs, die um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr fahren sollten, hatten volle Reservierungslisten. Er riet mir dann, es vielleicht im badischen Bahnhof zu versuchen, oder das Rad nachschicken zu lassen. Ich entschied mich zum badischen Bahnhof zu fahren.

Also einmal durch Basel radeln. Dann wieder: Nummer ziehen und am Schalter warten. Diesmal eine sehr nette Dame, die ebenfalls nur die vollen Reservierungen bestätigte, aber mir eine Verbindung über Singen (Hohentwiel) -das liegt am Bodensee- anbot, wo ich mein Fahrrad mitnehmen konnte, aber erst gegen 19 Uhr in Karlsruhe eintreffen würde. Dann kam ihr die Idee, mir einfach ein Ticket zu verkaufen und das Zugpersonal entscheiden zu lassen, ob sie mich mitnehmen.

So machten wir es dann und ich hatte Glück, die Fahrrad-Stellplätze im Zug waren nicht voll besetzt und ich konnte mitfahren. So erreichte ich um 14:10 Uhr Karlsruhe und um 15 Uhr wieder Hockenheim.

Alles gesund, keine menschlichen oder technischen Ausfälle. Nur die ein oder andere Umplanung.

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/r-ckfahrt Fri, 13 Jun 2014 10:45:55 GMT
3.Tag http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/3-tag Ich startete also um 6 Uhr von Waldshut in Richtung Zürich. Was mich als erstes sehr erstaunte, war die gute Beschilderung der Radwege in der Schweiz. Ich brauchte meine Google Maps praktisch nie, höchstens um die grobe Richtung abzuchecken. Heute fiel es mir auch viel leichter zu fahren, offensichtlich hatte ich mein Flüssigkeitsdefizit vom Montag endlich ausgeglichen und auch der Po tat auf dem Sattel nicht mehr so weh. So kam ich gut voran, aber auch hier zeigte sich: man fährt deutlich mehr Kilometer als geplant. Ich habe jetzt bis Zürich 330km auf dem GPS und ich habe eigentlich durch die Schwarzwald Aktion gut 70km weniger zu radeln gehabt. Meine ursprüngliche Planung ging von insgesamt 360km aus.

Die gut beschilderten Radwege führten mich Richtung Baden und Wettingen und dann weiter nach Zürich. Zwischendurch wechselte ich ein paar Fränkli um an den Tankstellen was zu trinken zu kaufen. In Regensdorf rastete ich bei einem Coop und hatte dann nur nach eine Stunde Fahrt vor mir.

Als ich in die Nähe von Zürich kam wurde die Beschilderung der Radwege schlechter und ich musste mich die letzten paar Kilometer durchfragen. Aber die Schweitzer sind sehr freundlich, egal ob Rentner mit Hund oder Bauarbeiter, alle versuchten mir auf meinem "Velo" weiterzuhelfen. Dann noch den Hoeng hoch und es war geschafft. Ich war bei meinen Freunden eingetroffen.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/3-tag Fri, 13 Jun 2014 10:44:06 GMT
2.Tag http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/2-tag Der Morgen war sonnig und es versprach genauso heiss zu werden, wie gestern. Ich war nicht erholt beim Frühstück. Nochmal 160km in dieser Hitze waren nicht drin. Also beschloss ich mit dem Zug die 50 Kilometer nach Freiburg zu fahren und von dort dann weiter mit dem Rad. So hätte ich die gestern nicht geschaffte Strecke wieder drin.

Ich radelte nach dem Frühstück also zum Bahnhof in Lahr und kaufte mir das Ticket. Ich wunderte mich noch, warum soviel los war, dann kam kurz darauf die Durchsage, dass wegen einem Stellwerk-Fehler heute kein Zug fahren würde. Es würden Busse eingesetzt. So eine Sch.... e!

Aber ich hatte ja ein Transportmittel. Also los nach Freiburg. Dort kam ich gegen halb elf an und es war schon wieder mörderisch heiss! Der nächste Zug nach Basel fuhr erst nach 12 Uhr, so dass ich frühestens gegen 13 Uhr in Basel sein würde und dann noch 80km nach Waldshut - Tiengen, das war zuviel. Wieder einmal drohte mein Plan zu scheitern. Glücklicherweise kam ich auf die Idee komplett neu zu disponieren. Wenn ich mit dem Zug zum Schluchsee fahre, dann wären es noch 40km bis Waldshut. Nächster Zug 11Uhr. Die Dame von der Bahn war sehr nett und erstattete mir das nicht benutzte Ticket und verkaufte mir eins nach Seebrugg.  So fuhr ich kurz darauf mit der 3-Seenbahn in den Schwarzwald. 

In Seebrugg angekommen ging ich auf die B500, die einen schönen Radweg parallel hat. Zumindest die erste halbe Stunde waren keine Steigungen. Ich wollte nicht den gleichen Fehler wie gestern machen und hielt bald an einer Tankstelle um meine Flüssigkeitsvorräte aufzufüllen. Der Verkäufer meinte ich hätte eine Steigung von etwa 3km vor mir und auch der Radweg wäre hier zu Ende. Ich fuhr also los und fand kurz darauf ein Schild mit einem Radweg direkt nach Waldshut, es sollten noch 17km sein. Ich war misstrauisch, denn ich war bei dieser Tour schon einige Male angegangen, aber ich hatte auch keine Lust auf der B500 weiterzufahren. Also bog ich ab.

Es war eine ca 3m breite betonierte Straße, niemand unterwegs, schön schattig und immer bergab. Mehrmals sah ich ein Schild mit Aufschrift "Schwarzwaldtalstrasse". Ich konnte es nicht glauben, aber der Radweg führte über 15km nur bergab und fast direkt bis Waldshut. Absolut genial und mein persönliches Highlight der Fahrt. So kam ich diesmal gar nicht so müde in Waldshut an.

Die Suche nach einem Hotel erwies sich als schwierig, weil es nur 2 davon in der Innenstadt gibt, eins der mittleren Kategorie, welche leider ausgebucht war und ein ganz einfaches, welches noch ein Zimmer für mich hatte. Immerhin mit Bad, es gab dort auch Etagenklos. Nachdem ich das Zimmer klargemacht hatte, bin ich noch in die Stadt, was essen, ein Holzfäller - Steak und 4 Cola - Weizen. Danach hatte ich die nötige Bettschwere um trotz 30 Grad zu schlafen. Die Nacht war trotzdem kurz, denn es war sehr laut ums Hotel und wegen der Hitze mussten die Fenster aufbleiben.

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/2-tag Fri, 13 Jun 2014 10:42:54 GMT
1. Tag http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/1-tag Ich bin um 5 Uhr morgens los, weil der Pfingstmontag 36 Grad heiss werden sollte. Es war toll, morgens 20 Grad und die Sonne ging langsam auf. Also den Rucksack (10kg) aufgeschnallt und aufs Rad. Es war zunächst etwas ungewohnt mit Rucksack zu fahren, aber ich kam gut voran. Schnell war ich in Karlsruhe und gegen 9 Uhr schon in Rastatt. Dort versorgte ich mich an einer Tankstelle mit Getränken und Schokoriegeln. Ich war zuversichtlich, mein Ziel, Breisach bis zum späten Nachmittag zu erreichen.

Doch gegen 10 Uhr kam die Hitze. Die Temperaturen stiegen über die 30 Grad und ich wurde immer langsamer. Um 11 Uhr beschloss ich  Rast zu machen und die Mittagshitze auszusitzen. Ich fand ein Gartenlokal in Stollhofen bei Rheinmünster. Ich bestellte 2 Cola Weizen und ein Schinken-Käse-Baguette und sah auf mein GPS. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich laut GPS schon 105 km zurück gelegt. Wenn ich aber auf der Tourbeschreibung nachrechnete, dann waren es knapp 90km. Und bis Breisach waren es laut Google noch 100km! Da kamen mir erste Zweifel, ob ich es wirklich soweit schaffen würde. So beschloss ich schon um 12 Uhr weiter zu fahren.

Aber mittlerweile hatte es über 36 Grad und es war mörderisch in der Sonne. Ich kam aber wider Erwarten ganz gut voran Richtung Kehl. Ich hatte in der Gaststätte zwar gut getrunken, aber meine Trinkflasche nicht aufgefüllt, dies stellte sich jetzt als Fehler heraus. Die Strecke führte schön am Rhein entlang, aber Tankstellen Fehlanzeige. Die nächsten 40 Kilometer nur heißer Asphalt ohne Schatten. Ich schlug mich zwar zwischendurch mal unter die Bäume, aber ich trocknete immer mehr aus. Schließlich schaffte ich es bis nach Kehl und stürmte die nächste Tanke. 3 Flaschen Active O2 und eine Tüte Cola Kracher waren meine Beute. Damit zog ich mich auf eine schattige Parkbank zurück. Leider war es mittlerweile schon 15 Uhr und Breisach noch immer über 60 Kilometer entfernt.

Langsam dämmerte es mir, dass ich es wohl heute nicht schaffen werde. Aber vielleicht mein alternatives Ziel Lahr im Schwarzwald. Aber mein Flüssigkeitsbedarf war immer noch im Minus und ich kam immer schlechter voran. Immer häufiger musste ich Pausen einlegen und trinken. Und gleichzeitig wurde ich immer langsamer. Und nach jeder Pause hatte ich auf dem Rad mit Adduktorenkrämpfen zu tun. Es dauerte immer einige Minuten bis sie nachliesen, aber sie wurden immer schlimmer. Es war eine Qual. Irgendwann tauchte ein Schild auf: Lahr 20 Kilometer. Das gab neue Motivation. Mittlerweile war es 17 Uhr und immer noch gefühlte 40 Grad. Irgendwie erreichte ich das Industriegebiet von Lahr. Dort stellte ich mich in den Schatten einer Halle und war mir nicht sicher, ob ich es nochmal aufs Rad schaffe. Aber es half alles nichts. Ich brauchte ein Hotel. Also wieder aufs Rad und bergauf in die Innenstadt. Gottseidank fand ich auch gleich ein schönes Hotel und ein Zimmer. Nachdem ich meine Sachen gewaschen hatte, mich selbst geduscht und ein Weizen vernichtet hatte, lag ich um 19 Uhr im Bett und schlief wie ein Toter bis 21 Uhr. Ich schaffte es, mich aufzuraffen und in ein Restaurant zu gehen. Dort gab es ein Schnitzel und 3 Cola - Weizen. Dann ging es mir besser. Zurück im Hotel mußte ich das erste Mal seit 5 Uhr morgens pinkeln, obwohl ich an diesem Tag insgesamt über 7 Liter getrunken hatte!

 

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/6/1-tag Fri, 13 Jun 2014 10:42:23 GMT
Der Coutdown läuft.... http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/5/der-coutdown-l-uft Es sind noch knapp 4 Wochen, dann schwinge ich mich aufs Rad und versuche 360km in 3 Tagen zurückzulegen, mit allem Gepäck im Rucksack auf dem Rücken. Im Moment bin ich in der Trainingsphase. Ich bin schon 150km an 3 Tagen gefahren (26km/h Schnitt) und einmal 100km am Stück (25km/h im Schnitt). Hat alles gut geklappt. Ich möchte mit Rucksack einen Schnitt von 20km/h schaffen.

Kartenmaterial ist besorgt, der Rucksack auch. Die Kamera und Handy sind wasserdicht. Nur ich bin noch etwas zu schwer. Ich darf mit Rucksack nicht mehr als 115kg auf die Waage bringen.

 

]]>
soballa@gmx.de (thoso-fotografie) Fahrrad Gewicht Rucksack http://thoso.zenfolio.com/blog/2014/5/der-coutdown-l-uft Sun, 11 May 2014 17:16:28 GMT