Alpendurchquerung 2ter Tag: Abstieg nach Holzgau und Aufstieg zur Memminger Hütte

July 06, 2015  •  Kommentar schreiben

Wecken um 5:30 Uhr, dann Frühstück und Abmarsch zum 7 Uhr. Es war schon recht warm, so dass ich auf eine Jacke verzichten konnte.  Wir stiegen mit unseren Rucksäcken zum Mädelejoch (1.974m) auf. Dort ist auch die Grenze zu Österreich. Dann gings über die Roßgumpenalm (1.329m) am Roßgumpen- und Simms-Wasserfall vorbei ins Obere Lechtal bis Holzgau (1.113m) Der Abstieg waren etwa 10km Gehstrecke. Das Wetter war fantastisch. In Holzgau machten wir Mittag, dann ging es weiter nach Madau und von dort den Aufstieg zur Memminger Hütte, die auf etwas 2300m liegt. 

Der Aufstieg zur Memminger Hütte war sehr anstrengend, aber schön. In dem Hochtal hat sich die wahre Geschichte der Geier-Wally zugetragen. Wir machten Rast an einem Wasserfall. Dort konnten wir unsere Trinkvorräte auffrischen, denn auch hier oben war es ziemlich warm und Schatten ist oberhalb der Baumgrenzer ja Fehlanzeige. Nach 3 Stunden erreichten wir die Memminger-Hütte. Bei strahlendem Sonnenschein. Dann duschen und raus auf die Terrasse.  Die Memminger Hütte liegt in einem Hochtal, direkt daneben ist ein See und es führen mehrere hochalpine Routen zu ihr. Deshalb ist sie auch sehr frequentiert. An dem Abend war kein freier Schlafplatz mehr zu bekommen, wenn man nicht vorreserviert hatte. Zu essen gab's Gulasch oder Spaghetti mit Tomatensauce. Auf den Hütten wird deftig gekocht, aber es gibt auch immer ein vegetarisches Gericht. Auffällig für mich waren die vielen jungen Wanderer. Ich hatte eigentlich mit vielen Mittfünfzigern gerechnet, aber zu meiner Freude konnte ich feststellen, dass der Altersdurchschnitt deutlich niedriger lag. Sehr viele Gruppen und Paare waren deutlich unter dreißig.


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